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IuK-Initiative

Die "IuK-Initiative" der wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland

Der Übergang von analogen Print- zu digitalen Medien, wie er durch die Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik ("IuK") mittels kostengünstiger elektronischer Datenträger und Speicher, Hochgeschwindigkeitsnetze und weltweit zugänglicher Rechnerkapazitäten ermöglicht wird, hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Wissenschaften. Multimedia und Internet ermöglichen Wissenschaftlern ein wesentlich effizienteres Arbeiten, ein höheres Maß an gegenseitiger Kenntnisnahme und Kontrolle durch Fachkollegen und damit potentiell auch eine Steigerung der Qualität wissenschaftlicher Arbeit:

- Der Austausch von Ideen, Entwürfen, Berichten und Daten oder die Abstimmung von gemeinsamen Papieren über E-Mail ermöglicht einen (fast) kostenlosen, sofortigen und effizienten Kontakt mit Kollegen weltweit;

- vom eigenen Schreibtisch aus kann der Forscher in Datenbanken, in den Katalogen und in den Bibliographien der großen Bibliotheken recherchieren und die neu entstandenen (kostenpflichtigen) Online-Kopierdienste nutzen;

- eigene Arbeiten können - als Vorgriff auf den Druck ("Preprint"), als Ersatz für einen Druck ("E-Journal") oder nach Vergriff einer Druckauflage - auf dem Server der eigenen Universität weltweit zu geringen Kosten verfügbar und aktuell gehalten werden;

- Abteilungen, Institute und Fakultäten können ihre Lehrangebote, Forschungsarbeiten und Publikationen weltweit publik machen;

- die Verknüpfung von Strukturinformationen ("Meta-Daten") über Dokumente, Institutionen, Personen und Veranstaltungen erschließt den Kontext wissenschaftlicher Informationen und liefert einen informationellen Mehrwert.

Der Aufbau einer weltweit verteilten Infrastruktur zur Umgestaltung des gesamten Prozesses des Managements wissenschaftlicher Informationen und der Kommunikation einer scientific community ist eine Herausforderung, die arbeitsteilig und kooperierend gelöst werden muß. Denn Informationen werden zukünftig nicht nur von den traditionellen Informationsanbietern (Verlagen und bibliotheken) zu inzwischen unerträglich hohen Druckkosten bereitgestellt werden, sondern, mit zunehmender Professionalität, von der scientific community selbst, und zwar wesentlich schneller und preisgünstiger. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die wissenschaftlichen Fachgesellschaften, indem sie die Aktivitäten Einzelner aufgreifen, bündeln, strukturieren und in die internationale Entwicklung synergetisch einbringen.

Daß es notwendig ist, eine solchen informationelle Infrastruktur für digitale Dokumente aufzubauen, wird auch in der Bildungspolitik gesehen. In den großen Industrieländern gibt es jeweils nationale zentral geförderte Programme zu einer 'Digitalen Bibliothek', z.B. eLib in England und DLI in USA sowie Digital Libary in Australien mit begleitenden großen internationalen Konferenzen. In Deutschland entspricht dies dem Förderprogramm Global-Info des BMBF, das Entwicklungsprojekte im "vorwettbewerblichen Bereich" von interdisziplinär angelegten Wissenschaftlergruppen in Kooperation mit Verlagen und Bibliotheken entwickeln läßt.

Entstehung

Bereits 1995 unterzeichneten die Vorstände von vier deutschen wissenschaftlichen Fachgesellschaften eine formelle Vereinbarung zur Kooperation bei der Neugestaltung des wissenschaftlichen Informations- und Publikationswesens. Es waren die Deutsche Mathematiker Vereinigung (DMV), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und die Gesellschaft für Informatik (GI).

Ziel der Kooperation ist es,

- auf lokaler Ebene die verstreut einsetzenden Initiativen einzelner Wissenschaftler zur Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechniken in den Hochschulen zu unterstützen und zu bündeln,

- auf nationaler Ebene die Anliegen wissenschaftlicher Nutzer wie Autoren auf dem Wege zu einem digitalen Netzwerk von Informationsaustausch und Fachkommunikation zusammenzuführen und gegenüber forschungsfördernden Einrichtungen, Bibliotheken und Dokumentationszentren wie auch Verlagen und Medienanbietern zu vertreten,

- auf globaler Ebene Konzepte, Entwicklungen und Problemlösungen aus den vielfältigen internationalen Kontakten der einzelnen Fachgesellschaften zusammenzufassen und weiterzuvermitteln.

Mitglieder der IuK-Initiative

Dieser Kooperation, die in der Anfangsphase vom BMBF über Zuschüsse zu Workshops und Tagungen von 1995 bis 1998 unterstützt wurde, schlossen sich bald weitere Fachgesellschaften an, als erstes unsere eigene Fachgesellschaft, die DgfE. Heute arbeiten in der Initiative bereits 10 Fachgesellschaften; sie repräsentieren mehr als 120.000 Wissenschaftler. Es sind neben der DGfE die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die Gesellschaft deutscher Chemiker (GDCh), die Gesellschaft für Informatik (GI), die Informationstechnische Gesellschaft (ITG) im Verband Deutscher Elektrotechniker und der Verband deutscher Biologen (VdBiol); assoziiert mit der IuK-Initiative ist die Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM).

Auch wirtschaftsnahe Vereinigungen bemühen sich um eine feste Kooperation; es sind Bibliotheken (dbv), Rechenzentren (ZKI), Mediazentren (AMH), sowie die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation (DGD).

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist durch vier Mitglieder in der IuK-Kommission vertreten; es sind:

  • Prof. Dr. Peter Diepold, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof: Dr. Ingrid Lohmann, Universität Hamburg
  • Dr. Friedrich Rost, Freie Universität Berlin
  • Dr. Diann Rusch-Feja, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

Ihre Stellvertreter sind:

  • Prof. Dr. Bernhard Koring, Universität Erfurt
  • Dr. Irmgard Lankenau, Universitätsbibliothek Koblenz-Landau
  • Prof. Dr. Winfried Marotzki, Universität Magdeburg
  • Prof. Dr. Norbert Meder, Universität Bielefeld

Ergebnisse

Diese Kooperation hat in kurzer Zeit weitreichende Wirkung gezeigt. Dazu gehören

- der Aufbau leistungsfähiger Arbeitskreise zu speziellen Fragen im IuK-Bereich wie E-Journals, rechtliche Fragen, Dissertationen Online, Metadaten und Klassifikation

- der sich rasch intensivierende Dialog zu konzeptionellen IuK-Fragen sowohl zwischen den Fachgesellschaften als auch mit Bibliotheken und anderen Informationsprovidern

- die Veröffentlichung und Verbreitung von Empfehlungen: So hat der Arbeitskreis Dissertationen Online der IuK-Initiative eine Vorlage für den Umgang mit elektronischen Dissertationen erarbeitet. Diese wurde im Frühjahr 1998 von den Dekane-Versammlungen der Fächer Mathematik und Physik beschlossen. Der Arbeitskreis Metadaten der IuK-Initiative veröffentlichte eine Empfehlung zu Standards für Metadaten; eine 'Handreichung zum Urheberrecht' ist in Vorbereitung.

- die aktive Mitarbeit in technischen internationalen Gremien (Beispiele sind die internationale Dublin Core Initiative zur Erarbeitung eines weltweiten Standards für Metadaten von wissenschaftlichen Dokumenten)

- die Kontaktaufnahme mit einigen internationalen Instituten und Institutionen: IT-Kommission der G7-Staaten, IUPAP (International Union for Pure and Applied Physics), CODATA (Committee for Data and Technology), COSTED (Committee on Science and Technology in Developing Countries), EMS und IMU (European Mathematical Society and International Mathematical Union), EPS (European Physical Society): Action Committee for Publication and Scientific Communication, APS (American Physical Society), ANU (Australian National Library), OGIT (Office of Government for Information Technology) Australien sowie die großen Bibliotheken (Stanford, OCLC, MIT) und Digital Library Programme anderer Länder (USA, Australien);

- die aktive konzeptionelle Unterstützung des BMBF-Projekts Global-Info seitens der IuK-Initiative von Beginn an; die Entsendung von Vertretern für das Leitungsgremium des Förderprogrammes Global-Info, dem GIC Consortium, sowie die Benennung von Gutachtern für Global Info

- der Aufbau eines Servers zur Verbreitung der Ergebnisse der IuK-Initiative und der Aufbau eines E-Mail Kommunikationssystems

Gemeinsame Projekte und Arbeitsgruppen

Neben den Jahrestagungen und den halbjährlichen Sitzungen der IuK-Initiative, zu denen die beteiligten Fachgesellschaften vier Delegierte entsenden, findet die Arbeit vorwiegend in überschaubaren themenorientierten Arbeitsgruppen statt, die sich virtuell im Internet wie auch real an verschiedenen Orten treffen. Dazu gehören

- "Sicherheit und Qualität wissenschaftlicher elektronischer Veröffentlichungen"; Sprecher: Dr. D. Goerlitz, Hamburg.

- AG "Lokale fächerübergreifende Arbeitsgruppen an Hochschulen"; Sprecher: Dr. M. Bischoff, Darmstadt

- "MetaDaten und Klassifikation"; Sprecher: Dr. R. Schwänzl, Osnabrück

- "Dissertationen Online"; Sprecher: Prof. Dr. P. Diepold

- "Elektronische Zeitschriften (E-Journals)"; Sprecher Dr. Diann Rusch-Feja, MPG Berlin / Hans-Jürgen Becker, SUB Göttingen

- AG "Vernetzung der fachbezogenen Informationsnetze der Fachbereichsserver"

Tagungen und Workshops

Jährlich findet eine internationale Tagung statt, die jeweils von einer Fachgesellschaft ausgerichtet wird. Es waren "Neue Wege der wissenschaftlichen Information und Kommunikation" (Berlin 1995, DMV), "Neue Medien in der Wissenschaft" (München 1996, GI), "Multimedia in den Wissenschaften" (Würzburg 1997, GDCh), "Integrated Scientific Information Systems" (Hamburg 1998, DGfE) sowie "Dynamic Documents" (Jena 1999, DPG).

Darüber hinaus organisieren die Arbeitsgruppen - oft in schneller Reaktion auf neue Probleme - Workshops mit internationalen Experten. Zu nennen sind für die Erziehungswissenschaft bedeutsame Arbeitstagungen wie "Dissertationen Online", "Elektronische Zeitschriften an wissenschaftlichen Bibliotheken" oder mehrere Workshops zum Thema "Meta Data", einem System zum (bibliographischen) Nachweis multimedialer Dokumente im Internet.

Zur weiteren Entwicklung

In der Anfangsphase der IuK-Initiative hat die Leitung jährlich gewechselt; die bisherigen Vorsitzenden waren Prof. Grötschel (DMV), Prof. Enders (GI), Prof. Diepold (DGfE), Prof. Hilf (DPG). Angesichts der wachsenden Aufgaben hat die IuK-Kommission inzwischen ein arbeitsteiliges Executive Board gewählt, dessen Vorsitzender derzeit Prof. Gauglitz (GDCh) ist. Die DgfE ist durch Dr. Irmgard Lankenau (Univ.-Bibliothek Landau) in diesem Gremium vertreten.

In der nächsten Phase ihrer Entwicklung will die IuK ihre Aktivitäten in folgender Richtung straffen und wie folgt weiterentwickeln:

- Auf- und Ausbau der internationalen fachlichen Kontakte und deren verbindliche Etablierung

-zu allen relevanten entsprechenden nationalen Initiativen im Ausland,

-zu internationalen Gremien zum Informationsmanagement für die Wissenschaft,

-zu Wissenschaftsorganisationen,

-zu den großen nationalen Digital Library Initiativen sowie

-zu den internationalen Standardisierungsgremien, insbesondere der W3C des Internet.

Darüber hinaus soll der jeweilige internationale Stand der Entwicklungen in die Arbeiten der an der IuK beteiligten Fächer eingebracht werden;

- Auf- und Ausbau eines fächerübergreifenden und bundesweiten 'Netzwerks von IuK-Experten', wie Expertenkreise für die Fachgesellschaften und Fächer, Gutachterbenennungen und Expertenbenennungen für konkrete fächerübergreifende Aufgaben ebenso wie für (inter)nationale Gremien;

- Vereinbarung von fächerübergreifenden Anforderungen für Standards für Multimediadokumente in den Naturwissenschaften (Chemie, Biologie, Physik);

- die Organisation und bundesweite Koordinierung der orts- und fächerübergreifender Vertretung der Wissenschaftler an Hochschulen bei den Verhandlungen mit den Ländern und den internationalen Wissenschafts-Verlagen zur Finanzierbarkeit von wissenschaftlicher Information unter Einschluß der notwendigen neuen elektronischen Dienste;

- die Einführung von Metastandards für die Kennzeichnung der Inhalte von Homepages der Wissenschaftler sowie der Fachbereiche und Institute;

- die Ausarbeitung und Verbreitung einer Handreichung über das Urheberrecht für Autoren unter Einschluß der neuen Dokumententypen (Preprints, elektronische Dokumente auf zentralen Servern, auf Institutsservern, auf Bibliotheksservern, elektronische Dokumente auf verteilten Servern, auf E-Mail-Listen, Dokumente auf Datenbanken, Rohdaten, Programm-Codes, Tabellenwerte für graphische Darstellungen,..);

- Aufbau der fächerübergreifenden Vernetzung von fachbezogenen Informationsstrukturen; Kopplung der Server der Fachgesellschaften; Vermittlung der Ergebnisse dieses Vorhabens und der erforderlichen Kommunikation über einen Server;

- der Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von IuK-Ansprechpartnern an den Hochschulen an möglichst allen Fachbereichen. Dies soll den Transfer von Kenntnissen und Informationen zu neuen Standards wesentlich verbessern.

Eine ausführliche Darstellung der Ziele, Aufgaben und bisherigen Leistungen ist auf dem Server der IuK zu finden: vgl. www.iuk-initiative.org/. Die Aktivitäten der DGfE werden unter dem Stichwort "Aktivitäten" dokumentiert unter www.educat.hu-berlin.de/dgfe

IuK-Initiative und DGfE

Die Mitarbeit an der IuK-Initiative der Fachgesellschaften hat der DgfE nicht nur viele Anregungen gegeben, sondern ist auch für die Weiterentwicklung unserer Fachgesellschaft in Richtung auf Professionalität nicht ohne Konsequenzen. Zum einen hat sie das Ansehen der deutschen Erziehungswissenschaften unter den beteiligten Fachgesellschaften deutlich erhöht. Grund dafür ist u.a. die Präsenz der DGfE im Internet auf einem eigenen Web-Server, die Online-Version des "Adreßbuch Erziehungswissenschaft", der DGfE-Veranstaltungskalender mit wichtigen internationalen Kongressen, Tagungen und Workshops oder die gegenwärtig sich realisierende Online-Version des DGfE-Mitteilungsblattes. In diesem Jahr werden auch die meisten Abteilungen der deutschen Erziehungswissenschaft mit den Verweisen auf ihre Web-Seiten und ihre E-Mail-Adressen im Internet recherchierbar sein.

Zum anderen öffnet die Mitarbeit in der IuK-Initiative der DGfE den Kontakt zu neuen internationalen Partnern, insbesonderen aus dem angelsächsischen Bereich. Englisch hat sich in den letzten zwei Jahren zur Sprache der Jahrestagungen entwickelt. Das DFG-Projekt "Dissertationen Online" hat eine Kooperation mit amerikanischen, britischen, australischen, brasilianischen, russichen, portugiesischen, mexikanischen und koreanischen Partnern abgeschlossen. Die aktive Zuarbeit des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung für die Institutionen-, Veranstaltungs-, Bildungsforschungs- und Europa-Seiten des Deutschen Bildungs-Servers oder die aktive Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung an der internationalen Normierung der Struktur-Daten von Internet-Informationen ("Meta Data") sind weitere Beispiele für das zunehmende Engagement der deutschen Erziehungswissenschaft am Aufbau einer IuK-Infrastruktur.

Damit wird die Aufgabe umso wichtiger, die neue Infrastruktur auch mit inhaltlicher Qualität zu füllen. Dies betrifft Curricula ebenso wie Inhalt und Methodik einzelner Lehrveranstaltungen, Projekte wie Forschungsberichte, Angebote in den Lehramts- wie Magister-/Diplomstudiengängen, Präsenz in der akademischen Weiterbildung und vieles mehr: Das World Wide Web öffnet Universitäten, Fakultäten und Institute dem Interesse einer Fachöffentlichkeit, die sich nicht mehr auf die Provinz oder einen kleinen Kreis von Fachkollegen beschränkt, sondern weltweit Qualität und Transparenz erwartet.

Die Beteiligung an der IuK-Initiative der Fachgesellschaften hat unserer Disziplin neue Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit gebracht. So haben sich bereits mehrere KollegInnen bereit erklärt, als Fachgutachter für Projekte von Global Info mitzuwirken. In Zukunft werden sich angesichts steigender Preise für das Abonnement von Fachzeitschriften Online-Zeitschriften in den Wissenschaften durchsetzen; dafür werden peer reviewer gebraucht, will man Qualitätsstandards für wissenschaftliche Veröffentlichungen durchsetzen.

Mit zwei konkreten Hinweisen möchte ich schließen:

Die IuK-Kommission hat die beteiligten Fachgesellschaften aufgefordert, an möglichst allen Standorten Ansprechpartner zu finden, die als Kontaktpersonen der Fachbereiche/Fakultäten zu den oben genannten Vertretern der DGfE in der IuK-Kommission fungieren. Denn was als Speerspitze begonnen hat, sollte jetzt in der Breite erprobt und gemeinsam umgesetzt werden.

Zum anderen soll darauf aufmerksam gemacht werden, daß zum 1. Januar 2000 das DM 60 Mio-Projekt des BMBF "Global Info" (www.global-info.org) in eine neue Phase tritt, in der die Teilnahmebeschränkungen der Anfangsphase aufgehoben werden. Es besteht die Möglichkeit, Sonderfördermaßnahmen zu beantragen, an denen bislang die Erziehungswissenschaft nicht beteiligt gewesen ist. Dies könnten insbesondere Kooperationsprojekte mit Verlagen im Bereich von Lehr-Lern-Materialien an Hochschulen sein. Interessenten sollten sich den Termin 30.09./1.10 für den geplanten Global-Info Workshop in Frankfurt freihalten.

Anschrift des Verfassers:

Prof. Dr. Peter Diepold
Humboldt-Universität
Geschwister-Scholl-Str. 7
10099 Berlin
Peter@Diepold.de
8.6.1999

 
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